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Donnerstag, 6. März
5. „So dass man an die früheren nicht mehr gedenkt“
Jes. 65,17
A. Was wird mit dem Teilwissen geschehen, wenn das Vollkomme-
ne gekommen ist? Jesaja 65,17.
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„Jede Spur des Fluches ist beseitigt. Keine ewig brennende Hölle wird
den Erlösten die schrecklichen Folgen der Sünde vor Augen führen. Nur
ein Erinnerungszeichen bleibt bestehen: Unser Heiland wird stets die
Male seiner Kreuzigung tragen. An seinem verwundeten Haupt, seinen
Händen und Füßen zeigen sich die einzigen Spuren des grausamen
Werkes, das die Sünde gewirkt hat. Der Prophet sagt, indem er Christus
in seiner Herrlichkeit schaut: „Sein Glanz ist wie Licht; Strahlen sind ihm
zur Seite, darin verbirgt sich seine Macht.“
(Habakuk 3,4; Henne).
In jener
Seite, die zerstochen wurde, aus welcher der blutige Strom hervorquoll,
der den Menschen mit Gott versöhnte, dort liegt die Herrlichkeit des Hei-
landes, dort ist „seine Macht verborgen.“ Er war „ein Meister zu helfen“
durch das Opfer der Erlösung und deshalb mächtig, Gericht zu üben
an denen, die die Barmherzigkeit Gottes verachtet hatten. Diese Zei-
chen seiner Erniedrigung sind seine höchsten Ehren; von Ewigkeit zu
Ewigkeit werden die Wunden von Golgatha ihn rühmen und seine Macht
verkündigen.“
Der große Kampf, S. 672.
B. Wie wird die Entfernung dieser Dinge aus unserem Gedächtnis,
das Volk Gottes beeinflussen? Offenbarung 21,4a; Jesaja 25,8.
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„Christus aber würde durch sein Opfer die Strafe auf sich nehmen und
dadurch nicht nur die Menschen erlösen, sondern auch die von ihnen
verspielte Herrschaft zurückgewinnen. So sagt der Prophet: „Und du,
Turm der Herde, du Feste der Tochter Zion, zu dir wird kommen und
wiederkehren die frühere Herrschaft.“
(Micha 4,8).
Und der Apostel Paulus
weist voraus auf „das Unterpfand unsres Erbes zu unsrer Erlösung.“
(Epheser 1,14).
Gott schuf die Erde zumAufenthalt heiliger, glücklicher We-
sen. Es war der Herr, „der die Erde bereitet und gemacht hat – er hat sie
gegründet; er hat sie nicht geschaffen, dass sie leer sein soll, sondern