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B. Welche tragische Stunde im Leben Davids bestätigt, dass äuße-
re Umstände nicht unbedingt widerspiegeln, ob Gott unsere Gebe-
te annimmt oder nicht? Psalm 3,1-9.
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„Unser himmlischer Vater lässt die von Kummer Gebeugten niemals
unbeachtet. „David aber ging den Ölberg hinan und weinte, und sein
Haupt war verhüllt, und er ging barfuß.“
(2. Samuel 15,30)
Da sah Gott mit-
leidsvoll auf ihn herab. Der in das Trauerkleid gehüllte David war in Ge-
wissensnot. Die äußeren Zeichen der Demütigung zeugten von seiner
Bußfertigkeit. Unter Tränen und mit Worten eines innerlich Zerschlage-
nen legte er seine Lage Gott dar, und der Herr verließ seinen Knecht
nicht. Nie war David der ewigen Liebe teurer, als da er durch die Flucht
vor seinen Feinden, die sein eigener Sohn zur Empörung verführt hatte,
sein Leben in Sicherheit bringen musste. Der Herr sagt: „Welche ich lieb
habe, die strafe und züchtige ich. So mache dich auf und tue Buße!“
(Of-
fenbarung 3,19)
Christus richtet das geängstigte Herz auf und läutert das
niedergeschlagene Gemüt, bis es zu seiner Wohnung wird.”
Das bessere
Leben, S. 13-14.
Dienstag, 6. Mai
3. Tiefe Reue
A. Welche Einstellung ermöglichte es David trotz der größten Sün-
de seines Lebens, wieder zum Mann nach Gottes Herzen zu wer-
den? Psalm 32,1-2; 51,1-16; 103,13.
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„Deutlich zeigt David in seinem Gebet nach seinem Fall die wahre
Betrübnis über die Sünde. Seine Buße war tief und aufrichtig. Wir hören
nichts von einer Beschönigung seiner Schuld; auch veranlasste ihn nicht
der Wunsch, dem angedrohten Gericht zu entrinnen, zu seinem Gebet.
David sah das Ungeheure seiner Übertretung; er erkannte seine innere
Befleckung; er fühlte tiefen Abscheu vor seiner Sünde. Er bat nicht allein
um Vergebung, sondern auch um Reinheit des Herzens. Ihn dürstete
nach wahrer Heiligkeit, danach, wieder in vollen Frieden und in Gemein-
schaft mit Gott zu kommen.”
Der Weg zu Christus, S. 15.