Seite 87 - MHA

Basic HTML-Version

86
Mittwoch, 12. März
4. „Da ich aber ein Mann ward“
1. Korinther 13,11.
A. Was passiert, wenn jemand erwachsen wird? 1. Korinther 13,11b.
____________________________________________________
____________________________________________________
„Wir sollen nicht immer Kinder in unseren Erkenntnissen und Erfah-
rungen der geistlichen Dinge bleiben. Wir sollten uns nicht immer in der
Sprache dessen ausdrücken, der gerade erst Christus angenommen
hatte. Unsere Gebete und Ermahnungen sollten an Intelligenz zuneh-
men, genauso wie die Erfahrung in der Wahrheit. Die Sprache eines
sechsjährigen und eines zehnjährigen Kindes würde für uns nicht ange-
bracht sein. Wie schmerzhaft würde für uns sein, bei einer erwachsener
Person eine kindliche Intelligenz vorzufinden. Wenn jemand älter wird,
erwarten wir von ihm eine entsprechende Grad an Intelligenz, gemäß
der Jahre und Möglichkeiten die er hatte. Und wenn wir von einem Kind
erwarten, dass seine Intelligenz zunimmt, während er älter wird, sollten
wir dann nicht von einem Christen ein Wachstum in der Gnade und Er-
fahrung erwarten?“
Sons & Daughters of God, S. 330.
B. Welche kindliche Dinge müssen aus dem Leben eines gereiften
Christen entfernt werden? 1. Petrus 2,1-2. Betrachte auch Galater
5,19-21.
____________________________________________________
____________________________________________________
„Die Tatsache ist, dass viele mit einem kindischen, launischen und ei-
gensinnigen Geist in den Dienst eingetreten sind – genauso wie ihre
Mütter sie aufwachsen ließen. Deshalb spreche ich so oft mit Müttern
und Vätern über die Realität und große Verantwortung, die auf ihnen
ruht. Jedes Stück dieses kindischen Daseins muss zurückgelassen
werden. Du bist zu einem erwachsenen Menschen geworden, daher
müssen die kindischen Dinge, die getan werden, die unangenehmen
Charakterzüge, die zu einem Christen nicht gehören und die impulsiven
Worte abgelegt werden.“
General Conference Bulletin, 16. April 1901.