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Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen. Denn er
empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu
ihm kam von der großen Herrlichkeit: Dies ist mein lieber Sohn, an dem
ich Wohlgefallen habe. Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel
kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge.“
(2. Petrus 1,16-
18).
So überzeugend diese Beweise für die Gewissheit der Hoffnung der
Gläubigen waren, so war das Zeugnis der Prophetie doch noch über-
zeugender, denn durch sie konnte der Glaube aller bestätigt und veran-
kert werden. „Wir haben“, erklärte Petrus, „desto fester das prophetische
Wort, und ihr tut wohl, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht.“
Das Wirken
der Apostel, S. 531-532.
B. Wie erklärte Jesus den Zweck der Prophezeiungen? Joh. 13,19.
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„Christus warnte seine Jünger vor dem, was ihnen in ihrer Tätigkeit
als Evangelisten begegnen würde. Er wusste, worin die Leiden beste-
hen sollten und welche Anfechtungen und Beschwerden sie zu erdul-
den hätten. Er wollte ihnen nicht vorenthalten, worin ihr Kampf bestehen
würde, damit die Trübsal nicht unerwartet über sie hereinbrechen und
ihren Glauben erschüttern sollte. „Nun habe ich es euch gesagt, ehe
denn es geschieht“, sagte er, „auf dass, wenn es nun geschehen wird,
ihr glaubet.“
(Johannes 14,29).
Ihr Glaube sollte durch das Hereinbrechen
von Trübsal eher gestärkt als geschwächt werden. Sie sollten zueinan-
der sagen können: „Er hat uns gesagt, dass dies kommen würde, und
was wir tun müssen, um diesem begegnen zu können.“
Zeugnisse für die
Gemeinde 9, S. 222.
Freitag, 28. Februar
6. „Wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen“
2. Kor. 5,7
A. Auf welchen wichtigen Grundsatz des christlichen Lebens legte
Paulus die Betonung? 2. Korinther 5,7.
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„Wir müssen täglich, ja stündlich auf Jesum vertrauen. Er hat verhei-
ßen, so, wie unsere Tage sind, soll unsere Kraft sein. Durch seine Gnade