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Donnerstag, 14. November
5. „Das Lamm Gottes“
Johannes 1,29
A. Warum war es für Christus notwendig zu sterben? Römer 5,6-8.
(Vergleiche mit 1. Johannes 4,10).
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„Unser Heiland hat für uns eine solche Liebe offenbart, der die Liebe
eines Menschen nie gleich kommen kann. Als wir zerschlagen und am
Sterben waren, hatte er Mitleid mit uns. Er ging nicht an uns vorüber
und ließ uns nicht hilflos und hoffnungslos umkommen. Er blieb nicht in
seinem heiligen, glücklichen Heim, wo er von allen himmlischen Heer-
scharen geliebt wurde. Er sah unsere große Not, nahm sich unserer
Sache an und verband sein eigenes Wohl eng mit dem der Menschheit.
Er starb, um seine Feinde zu retten. Er betete für seine Mörder und auf
sein eigenes Beispiel hinweisend, sagte er zu seinen Nachfolgern: „Das
gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebet.“
(Johannes 15,17).
“
Christi Gleichnisse, S. 377.
B. Welchen höchsten Beweis der Liebe offenbarte Christus auf Gol-
gatha? Lukas 23,34.
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„Jesus erhielt das Recht, jeden Aufrichtigen vor seinem Vater im Him-
mel fürbittend zu vertreten. Jenes Gebet Christi für seine Feinde um-
spannte die ganze Welt; jeder einzelne Sünder, ob er schon gelebt hatte
oder noch leben würde, von Anbeginn der Welt bis ans Ende der Zei-
ten, war in diese Bitte eingeschlossen. Immer, wenn wir sündigen, wird
Christus erneut verwundet. Für uns hebt Er die durchbohrten Hände vor
dem Thron des Vaters und sagt: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen
nicht, was sie tun!“
The Story of Jesus, S. 142.
„Stehe vor dem Kreuz und lerne dadurch den Preis der Erlösung zu
ermessen. Mit gebrochenem Herzen schaute der heilige Dulder auf zu
Gott und rief: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Sein Herz zerbrach über dem Gedanken von dem Leid, was über die
Beteiligten kommen sollte, unter dem Gefühl ihrer Undankbarkeit und