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„Welch ein weites Feld wird sich dort unserem Studium erschließen,
wenn der Schleier, der jetzt unseren Blick verhüllt, gefallen ist und un-
sere Augen jene Welt der Schönheit schauen, von der wir heute nur
einen flüchtigen Schimmer gleichsam durch das Mikroskop erhaschen.
Da werden wir die Herrlichkeit der Himmel betrachten, die man jetzt nur
aus weitem Abstand mit dem Fernrohr untersucht. Der Todeshauch der
Sünde wird weggenommen sein, und die ganze Erde wird in der Herr-
lichkeit des Herrn, unseres Gottes, erscheinen. Dort kann der Mann
der Wissenschaft dann die Urkunden der Schöpfung entziffern; er wird
nichts entdecken, was ihn an das Gesetz des Bösen erinnert. Er kann
den melodischen Stimmen der Natur lauschen, ohne den Laut der Klage
oder den Unterton des Schmerzes zu vernehmen. In allem Geschaffe-
nen wird er nur auf eine Handschrift stoßen: dem unermesslichen All
sieht er den Namen Gottes in großen Zügen aufgeprägt, an Erde, Meer
und Himmel aber findet er keine Spur von Sünde mehr.“
Erziehung, S. 277.
B. Über was sind wir sicher, wenn die Herrschaft der Sünde endlich
zu Ende ist? Offenbarung 21,5.
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„Dort, wo einst die Sünde herrschte, wird die Gnade Gottes überreich
vorhanden sein. Die Erde die Satan als sein Eigentum beansprucht, soll
nicht nur losgekauft sondern erhöht werden. Unserer kleinen Welt, die
unter dem Fluch der Sünde der einzige dunkle Fleck in Gottes herrlicher
Schöpfung war, soll mehr als allen anderen Welten im Universum Ehre
erwiesen werden. Hier, wo einst der Sohn Gottes unter den Menschen
Wohnung nahm, wo der König der Herrlichkeit lebte, litt und starb, soll
dereinst die „Hütte Gottes bei den Menschen“ stehen, wenn er alles neu
gemacht haben wird. „Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden
sein Volk sein, und er selbst, Gott, wird mit ihnen sein.“
(Offenbarung 21,3).
Wenn die Erlösten in der Ewigkeit im Lichte des Herrn wandeln, werden
sie ihn für seine unaussprechliche Gabe preisen, für Immanuel – Gott
mit uns.“
Das Leben Jesu, 16.
Dienstag, 4. März
3. „Schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist!“
Hes-
ekiel 18,31