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Opfer entspricht allen Anforderungen des gebrochenen Gesetzes Got-
tes. Jesus hat den Weg zum Thron des Vaters gebahnt, und durch seine
Vermittlung kann das aufrichtige Verlangen aller Menschen, die im Glau-
ben zu ihm kommen, vor Gott gebracht werden.“
Der große Kampf, S. 488.
„Man sollte niemals die, welche den Heiland annehmen, gleichviel wie
aufrichtig ihre Bekehrung auch sein mag, lehren, zu sagen oder zu füh-
len, dass sie gerettet sind. Dies ist irreführend. Sicherlich sollte jeder
gelehrt werden, Hoffnung und Glauben zu nähren; aber selbst, wenn
wir uns Christo übergeben haben und wissen, dass er uns angenom-
men hat, sind wir nicht außer dem Bereich der Versuchung. Das Wort
Gottes sagt: „Viele werden gereinigt, geläutert und bewährt werden.“
(Daniel 12,10).
Nur der, „der die Anfechtung erduldet“, wird „die Krone des
Lebens empfangen.“
(Jakobus 1,12).
Die, welche Christum annehmen und
in ihrer ersten Zuversicht sagen: ich bin gerettet, sind in Gefahr, ihr Ver-
trauen auf sich selbst zu setzen. Sie verlieren das Bewusstsein ihrer
Schwäche und ihr beständiges Bedürfnis göttlicher Kraft aus den Augen.
Sie sind unvorbereitet auf die Kunstgriffe Satans und viele fallen gleich
wie Petrus in den Versuchungen in die tiefsten Tiefen der Sünde. Wir
werden ermahnt: „Wer sich lässet dünken, er stehe, mag wohl zusehen,
dass er nicht falle.“
(1. Korinther 10,12).
Unsere einzige Sicherheit liegt in
einem beständigen Misstrauen des eigenen Ich und der völligen Abhän-
gigkeit von Christo.“
Christi Gleichnisse, S. 153.