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„Manche Menschen halten sich für heilig und behaupten, sie gehörten
ganz dem Herrn an; deshalb hätten sie Anspruch auf die Verheißun-
gen Gottes. Sie verweigern aber seinen Geboten den Gehorsam. Diese
Übertreter des Gesetzes beanspruchen alles für sich, was Gottes Kin-
dern verheißen ist. Das ist jedoch reine Vermessenheit, denn Johannes
erklärt uns, dass sich die wahre Liebe zu Gott im Gehorsam gegen all
seine Gebote bekundet. Es genügt nicht, der Wahrheit lediglich theore-
tisch zuzustimmen, ein Bekenntnis des Glaubens an Christus abzulegen
und davon überzeugt zu sein, dass Jesus kein Betrüger und der bibli-
sche Bericht keine schlau erdachte Fabel ist. Johannes schrieb diesbe-
züglich: „Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der
ist ein Lügner, und in solchem ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort
hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen
wir, dass wir in ihm sind.“
(1. Johannes 2,4-5).
„Wer seine Gebote hält, der
bleibt in ihm und er in ihm.“
(1. Johannes 3,24).
Das Wirken der Apostel, S. 560.
B. Wie wurde dem Johannes die Verwirklichung dieses Grundsat-
zes veranschaulicht? Offenbarung 14,12.
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„Gott hat uns einen Banner mit der Inschrift in die Hand gegeben: „Hier
ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und
den Glauben an Jesum.“
(Offenbarung 14,12).
Dies ist eine bestimmte, un-
terscheidende Botschaft, die nicht undeutlich erschallen darf. Sie soll die
Menschen von den löchrigen Brunnen, die kein Wasser enthalten, zu
der unerschöpflichen Quelle des Lebenswassers hinführen.“
Zeugnisse für
die Gemeinde, B. 7, S. 144.