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Sabbat, den 11. Mai 2013
„Gesunde Lehre“
Titus 1,9
„Wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn.“
2. Johannes 9 b.
Studienhilfe:
Counsels to Writers & Editors, S. 33-42.
Lernziel:
Zu erfahren, welche Rolle die „gesunde Lehre“ im Leben eines
Christen und in der Gemeinde spielt.
Einleitung
„Wächst Gottes Volk in der Gnade, dann wird es auch ein immer klare-
res Verständnis seines Wortes erlangen. Es wird in den heiligen Wahr-
heiten neues Licht und neue Schönheit entdecken. Das zeigt sich in der
Geschichte der Gemeinde aller Zeiten, und so wird es bleiben bis ans
Ende. Lässt hingegen das wirkliche geistliche Leben nach, dann sind
auch keine Fortschritte in der Erkenntnis der Wahrheit zu erzielen. Die
Menschen begnügen sich mit dem Licht, das sie aus Gottes Wort schon
empfangen haben und lassen den Mut zu jedem weiteren Forschen der
Schrift sinken. Sie halten an dem, was sie haben, fest, und vermeiden
Erörterungen. Die Tatsache, dass es unter dem Volk Gottes keine Streit-
fragen oder lebhafte Erwägungen gibt, sollte nicht als bestimmter Be-
weis gelten, dass alle an der richtigen Lehre festhalten; im Gegenteil,
es liegt Grund vor besorgt zu sein, dass dann nicht klar zwischen Wahr-
heit und Irrtum unterschieden wird. Erheben sich beim Forschen in der
Schrift keine neuen Fragen, entstehen keine Meinungsverschiedenhei-
ten, welche die Leute antreiben, selbst in der Bibel zu suchen, um sicher
zu sein, dass sie die Wahrheit besitzen, dann werden auch, jetzt wie
ehemals, viele an der Überlieferung festhalten und selbst nicht wissen,
was sie anbeten.“
Diener des Evangeliums, S. 263-264.
Sonntag, 5. Mai
1. „So geht nun hin und ... lehrt sie alles halten“
Matthäus 28,19-20
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